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Hund zittert nach aufjaulen

 
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SpeedyGonzales




Geschlecht: Geschlecht:weiblich

Anmeldungsdatum: 17.12.2006
Beiträge: 350
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 20.03.2010 20:20    Titel: Hund zittert nach aufjaulen Antworten mit Zitat

Hallo
ich brauch mal euren dringenden Rat. Es ist ja mal wieder Wochenende und da hat kein Tierarzt auf zumindest nicht um diese Uhrzeit.

Unser Hund (Männchen, 12,5 Jahre alt) ist heute aus seinem Körbchen gehopst und jankte aufeinmal. Er lässt sich jetzt nur noch äußerst ungern am Rücken über dem Hüftgelenk anfassen. Könnte er sich versprunge haben?
Naja jedenfalls kann er normal laufen (komischerweise) wenn er rennt dann rennt er etwas anders. Aber er liegt jetzt eigentlich nur noch da und ist ständig am zittern und leicht abwesend. Wollte auch nicht mehr mit unserem anderen Hund kuscheln. Er kommt jetzt nur noch an und will halt gestreichelt werden, als wenn er sagen wollte nimm mir mein "aua" weg.

Vorhin wollte er sich drehen und seine rechte Hinterpfote kurzzeitig nicht mehr belastet.

Was mich stört ist das er normal laufen kann (draussen) und in der Wohnung macht er eher so nen Katzenbuckel. Und er liegt nur noch ruhig da und wechselt sein Plätzchen nicht mehr. Und er zittert halt. Seit das mit dem Hopser passiert ist.
Habt Ihr ne Idee was es sein könnte? Bräuchte ganz dringend eine Antwort.

Gruß Speedy
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Bevor du an bequemlichkeiten denkst - denke erst an das Wohlergehen deines Tiere!!!
GINA *15.04.1999 R.I.P. 08.08.2010
doch wir hatten dich nur 1,5 Jahre
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Hundefreund




Geschlecht: Geschlecht:weiblich

Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 21.03.2010 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Speedy,

ich könnte mir vorstellen, dass euer Hund einen Bandscheibenvorfall hat, da er ja anscheinend starke Rückenschmerzen hat. Das Zittern kommt wahrscheinlich auch von den Schmerzen.
Beim Bandscheibenvorfall machen die Hunde meistens einen Katzenbuckel. Aber das ist jetzt natürlich nur eine Vermutung, es könnte auch alles andere sein, ich habe den Hund ja nicht selbst gesehen.

Ruf auf alle Fälle bei eurem Tierarzt an! Der hat sicher eine Nummer auf den AB gesprochen bei der ihr anrufen könnt. Das ist dann der Tierarzt, der Notfallsprechstunde übers Wochenende hat! Dann kannst du dem Notfalltierarzt die Symptome beschreiben und der wird dir dann auch sicher sagen können, ob du sofort mit deinem Hund kommen musst.

Ich würde nicht warten!

Hier hab dazu noch was gefunden:



Bandscheibenvorfälle beim Hund unterteilt man in drei Kategorien.

a) Schmerzhaftes Vorstadium:

Die Bauch- und Rückenmuskulatur ist verspannt und stark schmerzhaft. Der Hund kann sich nicht durchschütteln, schreit beim Hochheben, läuft mit "Katzenbuckel" und tippelt wie auf heißen Herdplatten beim Laufen. Der Stell- und Kneifreflex an Hintergliedmaßen ist nicht verzögert, positiver Paniculusreflex (Hund stöhnt und krampft bei leichter Hautberührung im Wirbelsäulenbereich).

b) Teillähmung (Parese)

Der Hund kommt selbstständig hinten nicht mehr hoch. Er kann sich beim Laufen kaum auf den Beinen halten und kippt seitlich um. Stell- und Kneifreflex sind verzögert, aber vorhanden. Der Hund verliert evtl. kleine Mengen Kot und Urin. Schmerzhaft beim Anfassen.

c) Volllähmung (Paralyse)

Der Hund ist hinten vollständig gelähmt, keine Reflexe an Hintergliedmaßen, kein Analreflex, "Lämmerschwanz". Er hat eine pralle Blase oder lässt Kot und Urin einfach laufen. Relativ wenig schmerzhaft.

Bei Stadium a) und b) hat man gute bis sehr gute Aussichten die Beschwerden mit einer konservativen Behandlung in den Griff zu bekommen. Gerade wenn dein Hund erst mit über 10 Jahren erstmals Probleme hat, rate ich dir zur medikamentösen Behandlung, die Option auf einen chirurgischen Eingriff läuft einem deshalb nicht davon.
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SpeedyGonzales




Geschlecht: Geschlecht:weiblich

Anmeldungsdatum: 17.12.2006
Beiträge: 350
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 21.03.2010 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
so waren heut früh beim Nottierarzt mit ihm gewesen. War zum Glück auch unsere Haustierärztin. Also er hat wahrscheinlich so ne Art Kreuzverschlag (wie es bei Pferden manchmal vorkommt), aber der Verdacht liegt eher auf HD (Hüftgelenksdisplasie). Er bekommt jetzt erstmal hammer Schmerztabletten und Freitag muss er zur Kontrolle hin, dann wird entscheiden, ob ein HD-Röntgen gemacht wird.
Hat Jemand Erfahrungen mit HD beim Hund? Was kann man dagegen machen?

Gruß Speedy
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GINA *15.04.1999 R.I.P. 08.08.2010
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Strassenköterin
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Anmeldungsdatum: 07.01.2006
Beiträge: 2117
Wohnort: Sauerland, 18.1.2010, 3 Jahre nach Kyrill

BeitragVerfasst am: 22.03.2010 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

In der Regel kann man nur eine ordentliche Schmerztherapie durchführen. Eventuell kann man eine OP überdenken.

LG Strassenköterin
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein mißtrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner

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sunny01




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Anmeldungsdatum: 11.12.2009
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 29.03.2010 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Habe leider bzw. zum Glück keine Erfahrung damit aber ich hoffe ihm gehts es ganz bald besser!
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Hundefreund




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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 29.03.2010 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gehts ihm denn jetzt? Weiß man schon genaueres?
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Mausi95




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Anmeldungsdatum: 27.04.2008
Beiträge: 604

BeitragVerfasst am: 02.05.2010 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme Hundefreund zu...was ist denn mit dem Kleinen?
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Wink lg Wink

Tiere gehören zu unserem Leben, warum behandeln viele sie dann nicht auch so??
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